Mal so ein richtig schönes Tor

Wer es am Wochenende nicht gesehen hat: Das Traumtor von Ronaldinho bei Barcelonas 4:0 über Villarreal.
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Podcast Test

Alles begann gestern Morgen mit einem Telefonat. Ob ich schon mal einen Podcast produziert hätte, wollte mein Gesprächspartner wissen. Ich antwortete wahrheitsgemäß mit "Nein". Die nächste Frage, die daraus zwingend resultierte, stellte ich mir selbst: "Warum eigentlich nicht?" So ergab sich der weitere Tagesverlauf von selbst.

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Super Mario muss ran!

“Joachim Löw muss vor dem Länderspiel auf Zypern den Platz des vierten Stürmers besetzen,” meldet heute die Netzeitung.

Sorry, Jogi, aber führt denn momentan überhaupt noch ein Weg an Mario Gomez vom VfB Stuttgart vorbei?

Sind Fußballfans Verbrecher?

Die Fakten: Die Blogger-Kollegen von Fanfaktor hatten ein (oder mehrere?) mit dem Handy aufgenommene(s) Mini-Video(s) aus Bundesliga-Stadien auf dem freien Video-Portal youtube eingestellt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) untersagte dies mit Hinweis auf eine “Urheberrechtsverletzung” und drohte mit rechtlichen Konsequenzen. Kurz darauf ging DFL-Sprecher Tom Bender sogar noch einen Schritt weiter und erklärte: “Wir holen zum großen Gegenschlag aus” (siehe heute.de).

Das ist in knappen Worten die Geschichte, die derzeit in der Fußball-Blogger-Szene für Entrüstung sorgt. Nachzulesen bei sunblogger, auf dem Bundesliga-Blog und dem gerade eingerichteten Solidaritätsblog “Unser Fussball“.

Bereits mein Vater hat mir beigebracht, dass Recht haben und Recht bekommen zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Befragt man den gesunden Menschenverstand, dann stellen verwackelte kurze Videosequenzen per Handy, auf denen praktisch außer unterschiedlichen Farbnuancen nichts zu erkennen ist, selbstverständlich keine Verletzung von teuer bezahlten Bewegtbildrechten dar.

Auf der anderen Seite ist es überhaupt nichts Neues, dass Sportrechteinhaber mit Zähnen und Klauen ihr Terrain verteidigen. Wenn’s sein muss, auch mit der Kalaschnikow. Das gilt für die DFL ebenso wie für die FIFA, die UEFA, das IOC oder andere Verbände. Es geht ums Prinzip. Oder um Prävention. Oder was weiß ich. Nach den Buchstaben des Gesetzes ist das völlig okay. Und vor allem: Das alles ist längst bekannt. Ich verstehe die Verärgerung der Kollegen voll und ganz, aber es stellt sich trotzdem die Frage, weshalb sie es darauf ankommen lassen. Private Nutzung (“Schau mal, Papa”) ist etwas anderes als Veröffentlichung.

Bleibt noch der Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Hier sollten die mächtigen Rechteinhaber die Art und Weise ihres Vorgehens selbstkritisch hinterfragen. Was genau bringt es wirklich, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen? Denn in einem Punkt haben die Blogger-Kollegen sicher Recht: Ohne uns Fans wäre der Fußball nichts. Niente, nada. Gar nichts.

Die Bundesliga-Community

Gelegentlich verirre ich mich auf die offizielle Website der Fußball-Bundesliga. Zum Beispiel wenn ich weiß, dass ich am kommenden Wochenende unterwegs sein werde. Mein Ziel: ich möchte mir die Ergebnisse der Spiele mittels SMS auf mein Handy schicken lassen.

So weit, so gut. Ich finde auf der Website nichts, was mich diesbezüglich weiter bringt. Also registriere ich mich. Für Community-Mitglieder werden die schon besondere Schmankerl bereit halten, denke ich mir. Vor allem angesichts der Fragen, die ich bei der Registrierung beantworten soll. Dass mich die Jungs nicht nach einer Kopie meiner letzten Steuererklärung fragen, ist wirklich alles. Doch damit fängt das Grauen erst an.
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